Sitzungsbericht vom 22.07.2019

Bitte wundert euch nicht! Die Zusammensetzung des Vorstands wurde letzte Sitzung geändert und tritt mit dieser Sitzung auch spürbar in Kraft.

Ich begrüßte zur Sitzung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Damit ging ich zu unserem ersten Tagesordnungspunkt „Berichte“ über.

Es gab von aus den Arbeitsgruppen keine Berichte. Dennoch hatten wir so einiges so besprechen. Philipp berichtete, dass die eingeholten Angebote zu Rutschen eine Wassertiefe von mindestens 1,18 Metern voraussetzen. Der geplante Standort der Rutsche im Naturbad Beckersberg erfühlt nicht die erforderliche Mindestwassertiefe. So entschied sich die Gemeinde für eine nicht fest installierbare Rutsche, sondern für eine transportable Rutsche. So kann die Position dem Wasserstand nach angepasst werden. Die portable Rutsche wurde schon bestellt und wird voraussichtlich erst nächstes Jahr wirklich zum Einsatz kommen. Zuletzt berichtete Philipp, dass alle sonstigen Maßnahmen zur Aufwertung des Naturbades umgesetzt wurden. Nur die barrierefreien Duschen und Umkleiden konnten nicht realisiert werden. Danach berichtete ich über die Bürgerwerkstatt. Leider waren auf dieser Veranstaltung nur zwei Jugendliche inklusive mir anwesend. Es wurden Themen wie Verkehr, Infrastruktur, Grün und Bildung & Soziales besprochen. Ich fasste zusammen, dass das Netzwerken zwischen den Vereinen und Intuitionen innerhalb HUs- und die Werbung von Veranstaltungen ausgebaut werden müsse, bei der Ausschreibung von Gewerbeflächen neue oder bestehende Grünflächen Ausgleichsflächen werden sollen. Henstedt-Ulzburg soll eine Gemeinde im grün bleiben. Direkt im Anschluss danach erzählte ich davon, dass ich während meiner Waldspaziergänge über den Stand unserer Öffentlichkeitsarbeit nachgedacht habe und präsentierte das Ergebnis meiner Analysen. So fiel mir auf, dass auf Veranstaltungen wie das Gemeindefest oder auch das Drachenfest generell wenige Jugendliche zu sehen sind. Ich schloss bewusst die an den Ständen helfenden Jugendliche (mich einschließlich) aus. Auf solchen Veranstaltungen wären eher Familien mit Kindern, Studenten und Erwachsene vertreten und das KiJuPa somit durch die Teilnahme an solchen Veranstaltungen bei unserer Zielgruppe nicht viel bekannter werden kann. Stattdessen schlug ich vor, dass das KiJuPa sich mehr auf Kinder und deren Eltern konzentrieren solle. Der Clou besteht darin, dass diese Kinder auch mal zu Jugendlichen werden und aufgrund des persönlichen Nutzens, positiver Assoziation und Bezug zum Kinder- und Jugendparlament Henstedt-Ulzburg eher bereit wären, unserem Gremium beizutreten und im Ort ebenfalls gestalterisch tätig zu werden. Desweiteren könnten einige Eltern somit auch, da sie von unserer Arbeit begeistert sein könnten, dies ihren älteren Kindern erzählen und diese somit zur Mitarbeit in einem Parlament motivieren. Magnus meldete sich zu Wort und befand diese Idee als gut. Vorallem da wir als KiJuPa auch die Interessen & Wünsche von Kindern zu bedenken haben. Tara ergänzte dies um den Punkt mit den Grundschulen. Ein engerer Kontakt zu den Grundschulen unserer Gemeinde wäre dazu von Vorteil. Max schlug vor, dass wir anstatt durch die Klassen zu gehen und jeder Klasse einzelnd von uns und unseren Aktivitäten zu erzählen, wir eine große Veranstaltung gebündelt für alle Klassenstufen, die wir erreichen wollen, durchzuführen. Er schlug seinen Vorschlag zur Abstimmung vor. Laurina erzählte ebenfalls, das KJB Norderstedt würde ebenfalls an die Schulen herantreten und um Informationsveranstaltungen bitten. Gesagt getan! Mit sieben Stimmen dafür mit einer Enthaltung und keiner Stimme dagegen, beschlossen wir unsere Zusammenarbeit mit Schulen durch Schulveranstaltungen zu intensivieren. Als letzten Beitrag zum TOP „Berichte“ erzählte Max uns, dass es schwierig sei einen Termin mit seiner Arbeitsgruppe zur Besprechung und Ausarbeitung des Graffitiprojektes mit Herrn Azim zu finden. Er wird sich weiterhin bemühen und zeigt sich zuversichtlich, dies in der gegebenen Zeit zu schaffen.

Zum Anfang vom TOP „Verschiedenes“ warf Max ein, aufgrund eines Beschlusses der EU müssen Kunstrasenplätze mit Mikroplastik nach spätestens 6 Jahren durch Kunstrasen ohne Mikroplastik ersetzt worden sein. Philipp berichtete hier zu, die Gemeinde würde das schon überprüfen, ob Sportplätze in Henstedt-Ulzburg überhaupt betroffen würden und wenn wie viele. Auf Basis der Ergebnisse würden dann gegebenfalls weitere Maßnahmen getroffen werden müssen oder nicht. Der letzte Beitrag zu diesem Tagesordnungspunkt kam von mir und war mehr eine Frage. So fragte ich, wozu die Jugendunterstände erbaut wurden. Philipp wusste dazu die Antwort und erzählte, die Jugendunterstände seien vom KiJuPa in einer gemeinsamen Aktion mit dem Baubetriebshof gebaut wurden und dienen fortan als Unterstand und Treffpunkt für hauptsächlich Jugendliche. Der Hintergrund meiner Frage rührt von meinen Spaziergängen im Biotop her. Auf diesen bemerke ich immer wieder zu unserer Freude, dass der Jugendunterstand in Ulzburg Süd in den Sommermonaten von Jugendlichen aber auch von Eltern für Treffen, schöne Abenden und nachbarschaftsinterne Veranstaltungen genutzt wird.

Bevor ich jedoch einen neuen Termin festlegte, die Sitzung schloss und alle Beteiligten entließ, wandte ich mich der uns angekündigten Vertreterin von der Segeberger Zeitung zu. Sie stellte sich vor und fragte nach einem Pressefoto. Da niemand von uns dagegen Einwände hatte. stellten wir uns auf und lächelten schön. Noch rechtzeitig vor der Sitzung erfuhren alle Mitglieder von der Anwesendheit einer Vertreterin einer Presseagentur. So konnte sich diejenigen, die es auch wollten, fein und schön rausputzen.

Nachtrag: Weil dies ein Blogbeitrag ist, wurde auch zur Angabe der Beiträge des Verfassers und Publizisten Sören Reinecke die Ich-Form verwendet. Andere Verfasser könnten anders verfahren und von sich in der dritten Person schreiben. Wir haben für unsere Webseite keinen festgelegten Schreibstil und somit ist jeder frei seinen eigenen Schreibstil und seine eigenen Vorstellungen von Verfassen von Berichten zu verwenden solange diese nicht gegen den guten gesellschaftlichen Ton verstößt.

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