Sitzungsbericht vom 22.08.2019

Auch im heißen Juni konnten wir es einfach nicht bleiben lassen, zumindest acht von uns nicht. Jonas, der die Sitzung leitete, eröffnete die Sitzung und stellte die Beschlussunfähigkeit fest. Später jedoch wurden wir mehr, sodass wir theoretisch Beschlüsse hätten fassen können jedoch nicht taten.

So starteten wir mit der Bürgerinitiative „HU Blattwerk“. Die beiden Gründer dieser Initiative stellten sich und ihr Vorhaben vor. Es lässt sich zusammenfassen, dass sie sich für den Erhalt von Wald-, Wiesen-, und anderen Grünflächen einsetzen sowie den Ortscharakter von Henstedt-Ulzburg erhalten wollen. Sie trugen uns ihre Bitte bei, ein Auge auf die Entwicklungen und Pläne der Gemeindepolitik und -verwaltung zu haben um gegebenfalls rechtzeitig eingreifen zu können wenn die Politik oder Verwaltung sich dafür entscheiden das Ortsbild nachhaltig zu „verschlechtern“ sprich mehr und mehr Grünflächen Wohn- sowie Werbegebiete weichen müssten und Henstedt-Ulzburg Gefahr läuft keine „Gemeinde im Grünen“ mehr zu sein. Rebecca und Laurina erwähnten, dass die Jugend insgesamt durch die Fridays for Future Bewegungen und durch wählen der Grünen ihren Part dazu beitragen und in diesem Sachgebiet immer fitter würden. Wir hielten fest: Das KiJuPa wird eventuell eine Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative erwägen. Für uns gilt es erstmal weitere Informationen zu dem Thema „Henstedt-Ulzburg im grünen“ heranzutragen. Dazu gab es einige Vorschläge wie Pflanzprojekte, wie diese schon von der Tonne (IN VIA Hamburg e.V.) mit Jugendlichen durchgeführt werden.

Als nächstes berichtete ich von der Situation vor dem CCU. In den Sommerferien kam es vermehrt zu Beschwerden seitens von Ladenbesitzern. Sie klagten über laute Musik und unbehagen ihrer Gäste. Unsere örtliche Presse berichtete darüber. Ich führte die Situation, wie sie sich mir darstellte, aus und stellte auch klar, dass die dortigen Jugendlichen sonst nicht wüssen wohin mit ihnen und das sie in ihrem Alter noch lernen müssten sich in einer Gesellschaft so zu verhalten wie es für alle Beteiligten angenehm ist. Im Anschluss verwies ich an die Zuständigkeit der Polizei. Sie sei berechtigt Platzverweise auszusprechen und sich mit den Eltern gegebenfalls auch in Verbindung zu setzen. Rebecca merkte aber an, dass die Polizeit vor Ort nicht wirklich präsent sei und evtl. deswegen vieles nicht mitbekommen würde. Doch sie schloss sich mir an, die Polizei sei zu rufen wenn es Probleme mit Jugendlichen gäbe. Gleichzeitig zeigte sie uns auch auf, dass unsere Handlungsmöglichkeiten als Kinder- und Jugendparlament auch sehr beschränkt seien. Andere Mitglieder pflichteten ihr bei.

Wir beließen es bei einer Beobachtung und kamen zum Thema „Ideenwettbewerb ‚Bürgerpark'“. Jonas berichtete dem Plenum, dass wir in der Jury mit einen oder zwei Vertretern sitzen dürften. Er gab in die Runde, wer sich von den anwesenden Mitgliedern dazu bereit erklärte. Rebecca und ich meldeten uns. Wir einigten uns aber darauf, dass das noch nicht in Stein gemeißelt werden sollte. Wir beide werden hingehen wenn sonst niemand möchte oder nach Einigung. Somit verschoben wir das Thema, denn uns fehlten nötige Informationen wie Endscheidungsfrist und wann die Jury zusammen kommen soll. Signe, Vertreterin der beiden Jugendzentren Tonne und Rhen, bat uns auf die Wünsche der Jugendlichen, die bei der Bürgerbeiteiligung bezüglich Bürgerpark mit zu berücksichtigen. Wir versicherten, dass wir die Interessen der Jugendlichen wie z.B. zum Thema Skateranlage und Grillplätzen als Kinder- und Jugendparlament selbstverständlich vertreten werden und gemäß unserer Satzung auch vertreten zu haben. Dazu wird es auch von der Gemeinde aus eine Vorstellung der Ideen der verschiedenen Architekurbüros am 02.09.2019 von 17:00 – 20:00 Uhr im Bürgerhaus geben.

Der Verein „Henstedt-Ulzburg Marketing e.V.“ schrieb uns bezüglich einer Zusammenarbeit an. Wir konnten diese Thema jedoch aufgrund mangelnder Informationen nicht weiter eruieren und entschieden uns einen Vertreter dazu zu unserer nächsten Sitzung einzuladen.

Als letzten Punkt standen die AGs auf dem Programm. Letzte Sitzung schlug Tara vor, die AG Öffentlichkeitsarbeit neu zu gründen. Der Vorstand beschloss daraufhin, alle AGs einmal durchzugehen und über Möglichkeiten zur Verbesserung beizutragen. Wir haben momentan das Problem, dass einige AGs aus verschiedensten Gründen nicht wirklich vorankommen. Desweiteren werden uns drei Mitglieder verlassen. Magnus berichtete für die AG Jugendcafè über den dortigen Stand der Dinge. Die Arbeitsgruppe sei mit ihrem Konzept fast fertig. Dieser müsse lediglich nur nochmal durchgegangen, verbessert und mit externen Partnern eruiert werden. AG Schulen berichtete nichts neues mehr. Sie seien bei den Zetteln stehengeblieben. Die Zettel sollen in den Schulen ausgehängt werden, sodass Jugendliche ganz unkompliziert Schulwegmängel melden können. AG Veranstaltung hat derzeit kein Projekt. Vor den Ferien schloss sie das Projekt „Mitwirkung am Europatag“ erfolgreich ab. Als frisch ernannter Gruppenleiter dieser AG erwähnte ich, dass ich bereits auf der Suche nach neuen spannenden Projekten sei. David schlug derweil vor, die AG Freizeitgestaltung und AG Veranstaltung zu vereinen. Das wird im Vorstand noch weiter besprochen werden müssen. Die AG Freizeitgestaltung kam während der Ferien auch nicht wirklich voran. Sie war bei der Offroad-Strecke für Mountainbiker stehen geblieben. Doch das Konzept dieser Strecke sei schon presentabel.

Damit schloss Jonas die Sitzung.

Nachtrag: Der Planungs- und Bauausschuss hat bedauerlicherweise entschieden, dass das KiJuPa in der Jury lediglich nur beratend tätig sein wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.